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Donnerstag, 3. Dezember 2020

Musik-Lexikon

Scherzo

ital. 'Scherz': musikalische A-B-A-Form

Scherzo (sprich: Skerzo, ital. für "Scherz") war ursprünglich nur ein Begriff für Vokalkompositionen (z.B.: Monteverdis „Scherzi musicali“, 1632), der sich später jedoch auch in der Instrumentalmusik durchsetzte. Bei Beethoven und späteren Komponisten trat das Scherzo an die Stelle des traditionellen Menuettsatzes in Sonaten und Sinfonien, wobei dessen A-B-A-Form (motorisch bewegte Eckteile, ruhig-lyrisches Trio in der Mitte) auf das Scherzo übertragen wurde. In der Romantik proflilierte sich das Scherzo als eigenständige Form auch außerhalb zyklischer Satzverbände wie z. B. Sonate oder Sinfonie. Die Entwicklung ging vom einst heiter-humorvollem Zwischensatz zum immer dämonischeren Virtuosenstück. Im langsameren, lyrischen Trio hat sich die Dreistimmigkeit des früheren Menuetts strukturgetreu erhalten.


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