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Montag, 15. Juli 2019

Musik-Lexikon

Quintenzirkel

Ordnungsmodell der 24 Tonarten

Der Quintenzirkel ist das seit dem 18. Jahrhundert etablierte Ordnungsprinzip der 24 Tonarten. Der Zirkel bildet das Modell eines Tonarten-Rundganges in Quintschritten, der bei C beginnt und dort auch wieder endet. Folgt man dem Quintenzirkel im Uhrzeigersinn, so gelangt man in steigenden Quintschritten zu Kreuztonarten von G- bis Fis-Dur (1-6 #-Vorzeichen, wie auf dem Ziffernblatt einer Uhr). Durchschreitet man den Zirkel gegen den Uhrzeigersinn, so erreicht man in fallenden Quintschritten die b-Tonarten von F-Dur bis Ges-Dur (1-6 b-Vorzeichen). Einseitig im Uhrzeigersinn fortschreitend, könnten theoretisch auch Tonarten mit maximal 12 #-Vorzeichen gebildet werden (C-Dur enharmonisch als His-Dur notiert). Der Gebrauch von maximal nur 6 Vorzeichen dank zweier Vorzeichenklassen (# und b) dient der besseren Lesbarkeit. In Ausnahmefällen werden mitunter 7 Kreuze statt 5 b notiert (z. B. J. S. Bach, Wohltemperiertes Klavier I, Präludium und Fuge Cis-Dur).


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