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Donnerstag, 3. Dezember 2020

Musik-Lexikon

Sequenz (Requiem)

spezieller Einschub in einem Messetext

Bereits im 13. Jahrhundert wurde der Messetext durch freie Einschübe, sogenannte Tropen, erweitert. Eine Sonderform des Tropus war die Sequenz, ursprünglich ein langes Melisma auf der letzten Silbe des Alleluja. Man textierte dieses Melisma aus einem einfachen Grund: Eine Melodie mit Text konnte man sich besser merken. Aus dieser Praxis entstand eine eigenständige Dicht- und Musikform, die uns heute vor allem in fünf Sequenzen begegnet:

  1. Victimae paschali laudes (Ostern)
  2. Veni sancte spiritus (Pfingsten)
  3. Lauda Sion (Fronleichnam)
  4. Dies irae (Requiem)
  5. Stabat Mater (Fest der sieben Schmerzen Mariae - 15.9.)


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