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Samstag, 25. September 2021

Musik-Lexikon

Dissonanz

'Mißklang' (<->Konsonanz)

abgeleitet vom Lateinischen "dis" = "auseinander" und "sonare" = "klingen": wörtlich "Auseinander-" oder "Mißklang". Nicht harmonierende Intervalle, z. B. Sekunde, Quarte oder Septime werden als Dissonanz bezeichnet. Die schärfste Dissonanz stellt traditionell seit den mittelalteralterlichen Anfängen der Mehrstimmigkeit die übermäßige Quarte dar (auch: "Tritonus"). Dämonisierend "diabolus in musica" genannt, spielte dieses Intervall ab dem experimentellen Spätwerk von Franz Liszt ("Bagatelle ohne Tonart") eine entscheidende Rolle für die Entwicklung einer Harmonik jenseits des Dur-Moll-Systems im 20. Jahrhundert.


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