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Montag, 24. Juni 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Händels 'Alcina' im Theater an der Wien

Zähe Zauberoper

Nein, das war kein glücklicher Saisonauftakt im Theater an der Wien. Dabei stand doch Georg Friedrich Händels vielleicht bekannteste Oper 'Alcina' auf dem Programm: Wunderbare Musik, sehr abwechslungsreiche Arien, Charaktere, die sich über die Handlung entwickeln – aber weder die Regisseurin Tatjana Gürbaca noch der Concentus Musicus Wien unter seinem neuen Leiter Stefan Gottfried konnte den Zauber erwecken, der in dem Libretto und erst recht in der Partitur steckt. Gürbaca erzählt keine Geschichte. Sie lässt die Oper auf einer öden, mit grauen Pappmachéfelsen ausgesprochen hässlich ausgestatteten Drehbühne spielen (Ausstattung von Katrin Lea Tag). Auf dieser bewegen sich die Protagonisten, es passiert auch meistens etwas, manche Arien sind gekonnt bebildert, aber weil Gürbaca keine Geschichte hat, die sie dem Zuschauer nahebringen möchte, weil sie die Entwicklung der Charaktere offenbar nicht interessiert, bleibt der Eindruck von durchgängier Beliebigkeit.

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Kritik von Prof. Dr. Michael Bordt

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Alcina: Händel im Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Georg Friedrich Händel

Mitwirkende: Concentus Musicus Wien (Orchester), Tatjana Gürbaca (Regie), Marlis Petersen (Solist Gesang)

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