> > > > > 27.04.2014
Montag, 22. April 2019

'Fürst Igor' an der Staatsoper Hamburg

Vom Nationalmythos

David Pountneys Inszenierung von Alexander Borodins (1833-1897) ausladender Historienoper 'Fürst Igor' mutet dem Zuschauer einiges zu: Erster und zweiter Akt werden vertauscht, russische Kriegsgefangene tanzen zu den Peitschenschlägen ihrer Peiniger die so berühmten und wunderschönen 'Polowetzer Tänze', am Ende werden sie erschossen. Zu Beginn des vierten Aktes dann tanzen die Polowtzer "Terroristen" selbst Ballett – Auftritt des heidnischen Warlords Kontschak, der das Blut von Hengsten trinkt, die im Hintergrund dekorativ ausblutend von der Decke hängen. Der Sohn des auf ganzer Linie gescheiterten russischen Fürsten Igor, Kriegsgefangener Kontschaks, bringt sich um, weil er sich aus Liebe gegen seinen Vater für die Tochter Kontschaks entscheidet, dann aber erkennt, dass er seine russische Heimat verraten hat. Im zweiten Akt schänden sowjetische Soldaten ein Mädchen. Der korrupte Fürst Galitzky, Igors Stellvertreter in seiner Stadt, verhöhnt die Unschuldigen und nutzt seine Macht schamlos aus. Zumindest letzteres steht so im Libretto, der Rest nicht.

Um die komplette Kritik zu lesen, loggen Sie sich bitte mit Ihrer Email-Adresse und Ihrem Kennwort ein:

E-Mail:
Kennwort:


Sollten Sie noch kein Nutzerkonto bei klassik.com besitzen, können Sie sich hier kostenlos registrieren.

Mehr erfahren über den Autor

Kritik von Dr. Aron Sayed

Kontakt aufnehmen mit dem Autor

Kontakt zur Redaktion


Borodin: Fürst Igor

Ort: Laeiszhalle,

Werke von: Alexander Borodin

Mitwirkende: Christian Arming (Dirigent), Philharmonisches Staatsorchester Hamburg (Orchester)

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (4/2019) herunterladen (1559 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Robert Kahn: Sonata for Violoncello & Piano No.1 op.37 in F major - Allegro energico

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich