> > > > > 12.12.2012
Sonntag, 21. Juli 2019

'Robert le diable' an der Covent Garden Opera

Parodistische Inszenierung

In der Karriere jedes großen Komponisten gab es Uraufführungen, die dessen weitere Laufbahn oder sogar die musikgeschichtliche Entwicklung beeinflussten. Bei Giacomo Meyerbeer war es der 21. November 1831, der den stilistisch so anpassungsfähigen Musiker dank seines 'Robert le diable' zum Liebkind des Pariser Publikums werden ließ, das auch mit Eugene Scribes und Germain Delavignes Libretto seine Erwartungen erfüllt bekam. Nicht dass die verworrene Geschichte so psychologisch raffiniert wäre, aber sie bietet ausreichend Möglichkeit, effektvolle Szenen auf die Bühne zu bringen. Die Herzogin der Normandie war einst mit dem Teufel höchstpersönlich liiert und brachte von ihm sogar einen Sohn namens Robert auf die Welt, der von seinem Vater so ausreichend negative Eigenschaften geerbt hat, dass er des Landes verwiesen wurde. Auf Sizilien lernt er Isabella, die Tochter des dortigen Königs, kennen und verliebte sich in sie. Sein ihm unbekannter Vater spürt ihn dort auf und will ihn für seine dunklen Machenschaften gewinnen, wofür sein Einfluss vorerst aber noch nicht stark genug ist. Als Bertram erschleicht er sich Roberts Vertrauen, der fortan von einer Pechsträhne verfolgt wird. So kann er nicht nur nicht die Prinzessin für sich gewinnen, er verliert auch am Spieltisch seinen ganzen Besitz. Abermals heuchelt Betram den helfenden Freund und rät ihm, von dem Baum auf dem Grab der heiligen Rosalie einen Zweig zu brechen, der magische Kräfte verspricht.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Meyerbeer: Robert le diable: Covent Garden Opera London

Ort: Royal Opera Covent Garden,

Werke von: Giacomo Meyerbeer

Mitwirkende: Daniel Oren (Dirigent), Orchestra of the Royal Opera House (Orchester), Marina Poplavskaya (Solist Gesang), Patrizia Ciofi (Solist Gesang), John Relyea (Solist Gesang)

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