> > > > > 25.09.2011
Montag, 27. Mai 2019

Giacomo Meyerbeer

'Robert le diable' am Theater Erfurt

Diabolischer Anstaltsleiter

Der 21. November 1831 war ein besonderer Tag im Leben Giacomo Meyerbeers: Mit einem Schlag war der stilistisch so anpassungsfähige Komponist mit der Uraufführung von 'Robert le diable' ein Liebkind des Pariser Publikums geworden, das auch mit Eugene Scribes und Germain Delavignes Libretto seine Erwartungen erfüllt bekam. Nicht, dass die verworrene Geschichte so psychologisch raffiniert wäre; sie bietet aber ausreichend Möglichkeit, effektvolle Szenen auf die Bühne zu bringen: Die Herzogin der Normandie war einst mit dem Teufel höchstpersönlich liiert und brachte von ihm sogar einen Sohn namens Robert auf die Welt, der von seinem Vater so ausreichend negative Eigenschaften geerbt hat, dass er des Landes verwiesen wurde. Auf Sizilien lernt er Isabella, die Tochter des dortigen Königs, kennen und verliebte sich in sie. Sein ihm unbekannter Vater spürt ihn dort auf und will ihn für seine dunklen Machenschaften gewinnen, wofür sein Einfluss vorerst aber noch nicht reicht. Als Bertram erschleicht er sich Roberts Vertrauen, der fortan von einer Pechsträhne verfolgt wird. So kann er nicht nur nicht die Prinzessin für sich gewinnen, er verliert auch seinen ganzen Besitz. Abermals heuchelt Betram den helfenden Freund und rät ihm, von dem Baum auf dem Grab der heiligen Rosalie einen Zweig zu brechen, der magische Kräfte verspricht.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Meyerbeer: Robert le diable: Theater Erfurt

Ort: Theater,

Werke von: Giacomo Meyerbeer

Mitwirkende: Erik Fenton (Solist Gesang)

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