> > > > > 19.12.2008
Dienstag, 21. Mai 2019

Schwärmerei über Mahlers Dritte unter Zubin Mehta

Naturschauspiel in der Großstadt

Die Vorweihnachtszeit ist nunmehr eine Zeit, die zum einen schon Ende Oktober beginnt, sich langsam auszubreiten, und zum anderen nicht geizt mit Süßlichem, Niedlichem und deplatziertem Zimt in elektrischer Beleuchtung. Umso schöner und unverkleinert erhebend ist es, wenn die Berliner Philharmoniker dem Diminutivrausch der pseudopoetisierten Weihnachtssaison mit Mahlers Dritter Symphonie in d-Moll eine echte, weltumarmende Universalpoesie entgegensetzen. Dieser gewaltigen Komposition eignet eher das Potential zur Seelenerregung, und ihre bedrohlichen Abgründe setzen ein größeres, echtes ästhetisches Erleben frei. Schon allein das Aufgebot an Musikern unter der Leitung von Zubin Mehta überwältigte in Bezug auf die Qualität und Quantität. Neben den in großer Besetzung präsenten Berliner Philharmonikern sangen die Damen des Rundfunkchors Berlin, der Tölzer Knabenchor und als Solistin Lioba Braun (Alt).

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Kritik von Tobias Roth



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Gustav Mahler, Symphonie Nr.3 d-Moll: Berliner Philharmoniker, Zubin Mehta (Dirigent)

Ort: Philharmonie,

Werke von: Gustav Mahler

Mitwirkende: Tölzer Knabenchor (Chor), Rundfunkchor Berlin (Chor), Zubin Mehta (Dirigent), Berliner Philharmoniker (Orchester), Lioba Braun (Solist Gesang)

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