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Mittwoch, 20. Januar 2021

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Wiener Staatsoper, Copyright: Manuela Bachmann

Wiener Staatsoper, © Manuela Bachmann

"Rusalka" an der Wiener Staatsoper

Vom Regen in die Traufe

Vor ziemlich genau sechs Jahren hatte die laufende Inszenierung von Dvořáks erfolgreichster Oper "Rusalka" im Haus am Ring Premiere, zum seither 21. Mal war sie am vergangenen Wochenende zu erleben. Verantwortlich für die Regie zeichnet Sven-Eric Bechtolf. Er verklammert den ersten und dritten Akt bildlich als Ausgangs- und Endpunkt der Handlung. Eine distanziert-unterkühlte, setzkastenartig angeordnete Atmosphäre mit schemenhaft milchglasgetrübtem Blick auf die Welt jenseits der Wasseroberfläche herrscht dabei vor und umreißt die ungeliebte Umgebung, aus der Rusalka sich sehnlich den Ausbruch ins sinnlich-menschliche Leben wünscht.

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Kritik von Thomas Gehrig

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