> > > > > 29.11.2019
Sonntag, 8. Dezember 2019

'Don Giovanni' an der Wiener Staatsoper

Rasante Höllenfahrt

Mit Mozarts 'Don Giovanni' wurde im Mai 1869 die Wiener Staatsoper feierlich eröffnet, erst heuer wurde der runde Geburtstag des Hauses am Ring groß gefeiert. Immerhin auch schon bald 10 Jahre alt ist Jean-Louis Martinotys Inszenierung der letzten von Mozarts drei großen Da-Ponte-Opern. Ursprünglich hätte der Franzose sie alle in Wien umsetzen sollen, zu 'Così fan tutte' kam es aufgrund von Differenzen mit dem damaligen GMD Franz Welser-Möst nicht mehr. An den Beginn des 20. Jahrhunderts hat Martinoty die Handlung verlegt, als Schauplätze sollen bildlich nachempfundene Prachtbauten wie der Saal des großen Rates im Dogenpalasts von Venedig, dessen ‚Treppe der Giganten‘ oder die Kathedrale von Segovia südländisches Flair transportieren. Dazwischen dient ein Gasthof als Fixpunkt rund um Don Giovannis Avancen gegenüber Zerlina im Gefolge der Bauerngesellschaft – auch vom Genius loci her also gleichsam ein Abbild der Standesgrenzen, die Don Giovanni beim Auffüllen seiner Liste geflissentlich übergeht.

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Kritik von Thomas Gehrig

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Don Giovanni: Dramma giocoso in 2 Akten von W.A. Mozart

Ort: Staatsoper,

Werke von: Wolfgang Amadeus Mozart

Mitwirkende: Adam Fischer (Dirigent), Orchester der Wiener Staatsoper (Orchester)

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