> > > > > 11.10.2019
Donnerstag, 21. November 2019

Paavo Järvi leitete die Berliner Philharmoniker

Die Jansen durchlebt Tschaikowskys Konzert

Eines kann man Janine Jansen sicher nicht vorwerfen – dass ihr Stil langweilig oder ihre Klangdeutungen eindimensional wären. Zusammen mit Paavo Järvi interpretierte sie nun in der Berliner Philharmonie Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Violinkonzert (UA 1881) und verwandelte das Podium für einige nicht enden sollende Momente in eine Bühne, auf der eine wirkliche Tragödin – gleich einer Duse oder Sarah Bernardt – uns eine Kostprobe ihres Könnens gab. Dem ersten Satz des Konzertes gewann Jansen dabei etwas durchaus Existentialistisches ab. Järvi gab ihr alle Zeit, die sie brauchte, um ihre äußerst originelle Deutung des Werks vorzulegen, die schon im nächsten Moment – nach kurzem Erstaunen: So kann das also auch klingen? – für sich einnahm, ja, als Rückkehr zu den Quellen erscheinen konnte. Wenn die Jansen spielt, ist man in den besten Momenten ganz allein mit ihrem intensiven, bald falb-hauchigen, bald rauen oder volltönenden Violinklang und erlebt diesen wie ein Fenster in die Zeit der Entstehung.

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Kritik von Matthias Nikolaidis

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Janine Jansen spielt Tschaikowskys Violinkonzert: Berliner Philharmoniker Paavo Järvi Dirigent

Ort: Philharmonie (Grosser Saal),

Werke von: Robert Schumann, Jean Sibelius, Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: Paavo Järvi (Dirigent), Berliner Philharmoniker (Orchester), Janine Jansen (Solist Instr.)

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