> > > > > 24.05.2019
Samstag, 15. Juni 2019

'Andrea Chénier' an der Wiener Staatsoper

Unverwechselbar

Zu einem triumphalen Erfolg geriet die Uraufführung von Umberto Giordanos 'Andrea Chénier' 1896 an der Mailänder Scala. Gemessen daran hat sich das Werk seither zwar auf den heutigen Spielplänen etabliert, zu dauerhaft ähnlich großer Beliebtheit wie etwa die Opern Puccinis hat es das Revolutionsdrama letztendlich aber nicht gebracht. Zwar verbindet beide Komponisten derselbe Textdichter in Person von Luigi Illica, die Qualität der musikalischen Substanz ist letztlich aber doch eine unterschiedliche. Gleichwohl: Diverse technisch anspruchsvolle Arien und eine spannende, zumindest im Kern historisch verbriefte Handlung besitzt dieses Verismo-Werk allemal – was man daraus machen kann, zeigte der gestrige Abend an der Wiener Staatsoper.

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Kritik von Thomas Gehrig

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Andrea Chenier: Oper in vier Akten von Umberto Giordano

Ort: Staatsoper,

Werke von: Umberto Giordano

Mitwirkende: Marco Armiliato (Dirigent), Orchester der Wiener Staatsoper (Orchester), Luca Salsi (Solist Gesang), Anna Netrebko (Solist Gesang)

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