> > > > > 25.02.2019
Samstag, 20. Juli 2019

Christian Thielemann dirigiert Schubert

Hoffentlich der Beginn eines Zyklus

Christian Thielemanns Konzerte mit seiner Sächsischen Staatskapelle Dresden widmeten sich in der bisherigen Saison hauptsächlich dem symphonischen Schaffen Robert Schumanns. Im Anschluss an diesen Zyklus stand nun noch das selten zu hörende 'Konzertstück für vier Hörner und Orchester' op. 86 aus dem Jahr 1849 auf dem Programm des 8. Symphoniekonzerts. Schumann war sich des Ausnahmecharakters seines Werks bewusst und bezeichnete es in einem Brief an seinen Verleger Simrock als etwas ‚ganz Curioses‘, was ‚bis jetzt, glaub ich, nicht existiert‘. Dies ist absolut zutreffend, denn Schumann ging auch instrumentaltechnisch gesehen mit der Zeit und verlangt für seine Solisten ausdrücklich Ventilhörner, die zu dieser Zeit die Naturhörner weitgehend abgelöst hatten, obwohl sich mit ihrem Klang einige Komponistenkollegen Schumanns gar nicht anfreunden wollten. Vorteil dieser Bauweise ist jedoch, dass dem Ventilhorn nun erstmals die gesamte chromatische Skala und somit ein breiteres Ausdrucksspektrum zur Verfügung stand.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Staatskapelle Dresden: Christian Thielemann

Ort: Sächsische Staatsoper Dresden (Semperoper),

Werke von: Robert Schumann, Franz Schubert

Mitwirkende: Christian Thielemann (Dirigent), Sächsische Staatskapelle Dresden (Orchester)

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