> > > > > 15.03.2019
Samstag, 20. Juli 2019

Tschaikowsky beim Opern-Festival in Lyon

Morbide Beziehungsgeflechte im alten Russland

Drei Werke unterschiedlichster Komponisten standen dieses Jahr auf dem Programm des Lyoner Opern Festivals: 'Die Zauberin' von Pjotr Tschaikowski, 'Dido und Aeneas' von Henry Purcell und 'Il ritorno d‘Ulisse in patria' von Claudio Monteverdi. Allesamt unter dem Motto ‚Leben und Schicksale‘. Zu Beginn des Festivals wurde Tschaikowskys selten gespielte Oper 'Die Zauberin' gegeben. 1887 uraufgeführt, hat sich das Werk aber nie wirklich auf den Spielplänen durchsetzen können. Es ist ein interessantes Musikdrama in vier Akten, dirigiert von Musikdirektor Daniele Rustioni, in der Regie von Andriy Zholdak, der auch das Bühnenbild entworfen hat. Bei dem vom Theater kommenden ukrainischen Regisseur erkennt man unweigerlich die Schule von Regisseur Frank Castorf. Diese ist: Mehrere Bilder an verschiedenen Orten und mehrere Handlungen auf der Bühne. Zudem waren sie überladen mit Symbolik und Aktionen. Dies trug zu erheblicher Verwirrung und Verwunderung bei, was der wunderbaren Musik leider schadete. Die überladenen Szenerie auf der Bühne lenkt erheblich von der verwirrenden Story der 'Zauberin' ab.

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Kritik von Manfred Zweck

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Festival Leben und Schicksale : Die Zauberin

Ort: Opéra national,

Werke von: Peter Tschaikowsky

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