> > > > > 02.01.2019
Donnerstag, 27. Juni 2019

Rossinis 'Le comte Ory' in Liège

Brillante Liebes-Tändeleien à la Rossini

Spritzig wie edler Champagner und musikalisch virtuos: die Opéra Royal de Wallonie-Liège zeigte zum Jahresauftakt Gioacchino Rossinis zweiaktige Opéra-comique 'Le comte Ory' in der Regie von Denis Podalydès. Die musikalische Leitung hatte Jordi Bernàcer. Was mag er sich wohl gedacht haben, als er den Vorschlag bekam, er solle doch einmal eine komische Oper auf Französisch komponieren? Rossini, der Schwan von Pesaro, war 1826 in Paris sesshaft geworden und wird, wie alle wissen, nur noch eine Oper schreiben: den 'Guillaume Tell' (1829). Die Librettisten Eugène Scribe und Charles Gaspard Delestre-Poirson mussten Rossini also gar nicht lange überreden. Männer, die sich als Nonnen verkleiden, um ihren erotischen Eskapaden nachzujagen – das klang nach einem Heidenspaß für den Komponisten. Zudem traf diese süffisant-pikante Verwechslungskomödie den Zeitgeist. Die Pariser wollten sich amüsieren. Das Vergnügen war ihr Lebenselixier. Rossini war ihr angebeteter Meister, der alle Tristesse verjagte und nicht nur Paris, sondern ganz Europa in einen regelrechten ‚Rossini-Taumel‘ versetzte. Im August 1828 kam 'Le comte Ory' in der Opéra Le Peletier zur Aufführung und wurde ein phänomenaler Sensationserfolg.

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Kritik von Barbara Röder

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Le comte Ory: Giacchino Rossini

Ort: Opéra Royal de Wallonie-Liège,

Werke von: Gioacchino Rossini

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