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Freitag, 18. Januar 2019

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Nationaltheater München, Copyright: M(e)ister Eiskalt

Nationaltheater München, © M(e)ister Eiskalt

'Jewels' im Münchner Nationaltheater

Dreifach einzigartig

Vergangene Woche erst feierte George Balanchines 1967 entstandenes Ballett 'Jewels' im Münchner Nationaltheater Premiere – zum ersten Mal überhaupt ist es nun in der Bayerischen Landeshauptstadt zu sehen. Einerseits zwar inspiriert von der Auslage eines New Yorker Juweliergeschäfts, hat das Stück als solches laut seinem Schöpfer auf der anderen Seite mit Juwelen eigentlich gar nichts zu tun. Eine Handlung hat es genauer gesagt überhaupt nicht – nur eines von gleich mehreren Alleinstellungsmerkmalen, die es auf dreifacher Ebene besitzt: Drei Sorten von Juwelen werden auf einer Reise durch drei Länder in dreierlei Farbspektren beschrieben. Und wieviel Potential in dieser Konzeption selbst ohne erzählte Geschichte enthalten ist, beweist auch diese Aufführung, die vielseitige Bandbreite an choreographischen Möglichkeiten wird hervorragend genutzt. Den Titel ‚Emeralds‘ trägt der erste, farblich in tiefgrünes Ambiente gehüllte und von Ben Huys einstudierte Teil. Stilistisch ist hier zur Musik von Gabriel Faurés 'Pelléas et Mélisande' Romantik und im besten Sinne klassischer Tanz Trumpf. Neben Solo-Paar Prisca Zeisel/Emilio Pavan ragt schon hier Jeanette Kakareka heraus, die großes Potenzial für ihre weitere Karriere zeigt.

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Kritik von Thomas Gehrig

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Jewels: Ballett / George Balanchine

Ort: Bayerische Staatsoper,

Werke von: Gabriel Fauré, Igor Strawinsky, Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: George Balanchine (Choreographie)

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