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Samstag, 18. August 2018

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Außenansicht bei Nacht, Copyright: Michael Haddenhorst

Außenansicht bei Nacht, © Michael Haddenhorst

Vincent Patersons Produktion zurück im Tipi

Glitter and Doom: 'Cabaret' in Berlin

Als vor über zehn Jahren im Metropolitan Museum of Art in New York die Ausstellung ‚Glitter and Doom‘ eröffnete, konnte man im Katalog lesen: ‚Für all diejenigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, symbolisiert ein ganz spezielles Gesicht den Geist Berlins der Zwanzigerjahre, das Gesicht von Joel Grey als androgyner Master of Ceremonies des Kit Kat Clubs im Musicalfilm ‚Cabaret‘. Grey schaffte es, alles zu personifizieren, woran wir denken bei dieser verrückten, abgründigen, brillanten Dekade zwischen den Weltkriegen, als Berlin die Hauptstadt des Sex, der Kunst und der Gewalt war. Diese eingefallenen Wangen, diese blutrot aufgemalten Puppenlippen, die weiß gepuderte Totenmaske, das mit Pomade glattgebürstete pechschwarze Haar, diese kleinen Augen, die einen anstarren wie aggressive Insekten, und dann diese unvergessliche Stimme – säuselnd, lispelnd, beißend. Grey als Master of Cermonies ist die Summe all dessen, was wir abstoßend und faszinierend an Berlin finden, dem Berlin kurz vor der Machtübernahme der Nazis.‘

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Kritik von Dr. Kevin Clarke

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Cabaret: Vincent Patersons Kultinszenierung kehrt zurück

Ort: Tipi, Zelt am Kanzleramt,

Werke von: John Kander

Mitwirkende: Vincent Paterson (Regie)

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