> > > > > 10.06.2018
Montag, 18. Juni 2018

'Norma' zum Saisonende an der Oper Frankfurt

Zwischen Wahnsinn und Ekstase

Christoph Loys Interpretation von Vincenzo Bellinis Oper 'Norma' spaltet zum Saisonende das Premierenpublikum an der Oper Frankfurt. Die psychologisierende Vielschichtigkeit der Musik verknüpft er mit fein ziselierten Charakterdarstellungen zum Psychogramm einer innerlich zerrissenen Norma, deren einziger Ausweg nur die Selbstzerstörung sein kann. Der siegreiche Feldherr Pollione entdeckt inmitten der gefallenen Feinde eine Überlebende. Beide verlieben sich. In diesem stummen Spiel voller Anmut und Hingabe bricht sich die heiter vergnügliche Musik der Ouvertüre am Grauen der niedergeschlachteten Körper um das Paar herum. Die Überlebende ist Norma, die Hoffnungsträgerin und Anführerin des Widerstands gegen den Feind, mit dem sie Kinder zeugt und Waffenstillstand hält, bis sich der Feldherr einer anderen Frau zuwendet. In diesem Stadium beginnt die Handlung in Vincenzo Bellinis Oper 'Norma'.

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Kritik von Christiane Franke

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Premiere Norma: Vincenco Bellini

Ort: Städtische Bühnen,

Werke von: Vincenzo Bellini

Mitwirkende: Antonino Fogliani (Dirigent), Frankfurter Opern- und Museumsorchester (Orchester), Christoph Loy (Regie), Elza van den Heever (Solist Gesang)

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