> > > > > 11.05.2018
Freitag, 25. Mai 2018

'Die Soldaten' kehren nach Köln zurück

Ein grandioser Opernabend

Unspielbar – dieses Verdikt schwebte über Bernd Alois Zimmermanns Oper 'Die Soldaten' schon lange vor ihrer Kölner Uraufführung 1965. Jetzt hat die Kölner Oper Zimmermann zum 100. Geburtstag im Staatenhaus, dem Ausweichquartier der Oper, eine beispielhafte Inszenierung vorgelegt. Noch immer ist diese Oper eine der herausforderndsten Anstrengungen des Musiktheaters. Der Aufwand ist enorm. Orchester und Jazz-Combo umfassen mehr als 200 Instrumentalisten, hinzu kommen noch Tonbandzuspielungen. Um das mit den Sängern zu synchronisieren, benötigt man neben einem Dirigenten noch zusätzlich drei Assistenz-Dirigenten und zwei für die Klangregie sowie zahlreiche Monitore. Carlus Padrissa von der katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus konstruiert mit seinem Team (Bühne: Roland Olbeter) einen Laufsteg mit Projektionsflächen für die unzähligen Beamer rund um die Zuschauer, sodass die vielen Simultanhandlungen des Stücks kreisartig um das Publikum herum stattfinden. Das Publikum sitzt auf Stühlen, mit denen es um die eigene Achse kreisen kann. Das alles kommt den theatralischen Visionen Zimmermanns sehr nahe.

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Kritik von Michael Pitz-Grewenig

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Die Soldaten: Bernd Alois Zimmermann

Ort: Oper,

Werke von: Bernd Alois Zimmermann

Mitwirkende: Francois-Xavier Roth (Dirigent), Kölner Philharmoniker - Gürzenich Orchester (Orchester)

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