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Sonntag, 23. September 2018

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Komische Oper Berlin, Copyright: Beek100

Komische Oper Berlin, © Beek100

Jordan de Souza und Daniel Lozakovich in Berlin

Tschaikowsky-Blockbuster

Es war der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke), der kürzlich bei der Einweihung des Projektbüros für Diversitätsentwicklung, Diversity.Arts.Culture., in einer Rede sagte, dass er sich die Vielfalt und Vitalität, die er auf den Straßen der Hauptstadt sieht, auch in den Kulturinstitutionen reflektiert wünsche. Seine Worte gingen mir bei diesem Konzertabend in der Komischen Oper durch den Kopf, nicht nur, weil ich Klaus Lederer auf dem Weg in den Zuschauerraum traf. Sondern vor allem, weil die Künstler im Rampenlicht an diesem Abend merklich eine ‚People-of-Color-Aura‘ verbreiteten, ganz anders als beispielsweise die Altherrenveranstaltung an der konkurrierenden Deutschen Oper zwei Tage zuvor. Während dort ein routinierter Paolo Arrivabeni mit weißen Haaren ein müdes Orchester durch eine konzertante Cilea-Oper leitete, mit einem Decca-Starkünstler als besonderer Attraktion, bot die Komische Oper ihren jungen dunkelhäutigen Kapellmeister Jordan de Souza aus Kanada auf, um zusammen mit dem 2001 in Schweden geborenen Geiger Daniel Lozakovich Tschaikowskys Violinkonzert zu Besten zu geben. Man spürte bei den beiden von Anfang an die Attitüde einer anderen Generation. Lozakovich ist übrigens Exklusivkünstler bei der Plattenfirma Deutsche Grammophon, die zur gleichen Mutterfirma gehört wie Decca. Dieser Exklusivvertrag mag erklären, wieso so viele Vertreter von Radio und Zeitungen sowie anderen Orchestern wie den Berliner Philharmonikern im Saal saßen.

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Kritik von Dr. Kevin Clarke

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Sinfoniekonzert 4: Jordan de Souza und Daniel Lozakovich

Ort: Komische Oper,

Werke von: Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: Orchester der Komischen Oper Berlin (Orchester)

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