> > > > > 30.04.2018
Dienstag, 16. Oktober 2018

Jansons dirigiert Mahlers Siebte Sinfonie

Virtuoses Brodeln

Das war eine ziemlich spektakuläre Demonstration orchestralen Könnens. Zugegeben, Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 7 in fünf Sätzen für großes Orchester eignet sich in vielerlei Hinsicht für diesen Zweck. Es gibt schier unerschöpfliche originelle wie skurille Klangfarbenmischungen, Instrumentalsoli in Hülle und Fülle, vom Tenorhorn über die Mandoline bis zum Solo-Kontrabass, kompliziert verschachtelte Wendungen, Schwankungen und Verläufe, die extrem waches Zusammenspiel und Balance zwischen den Gruppen erfordern, einen Überreichtum an Klanggesten und Spielanweisungen, und nicht zuletzt eine womöglich unerreichte Instrumentationskunst, die selbst jedem Mahler-Verächter Respekt abtrotzt. Kommt dann der akustisch ‚hochauflösende‘ Saal der Elbphilharmonie dazu und ein internationales Spitzenorchester wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit seinem langjährigen Chefdirigenten Mariss Jansons daher, so wird all das auch noch in Klang umgesetzt.

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Kritik von Dr. Aron Sayed

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Jansons: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Ort: Elbphilharmonie,

Werke von: Gustav Mahler

Mitwirkende: Mariss Jansons (Dirigent), Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Orchester)

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