> > > > > 26.08.2016
Mittwoch, 29. Januar 2020

Franz Schubert

Daniil Trifonov beim Musikfest Bremen

Sternstunde am Klavier

Der Pianist Daniil Trifonov spielt nicht nur Klavier, sondern er vermag etwas damit zu erzählen, indem er einen großen dramaturgischen Bogen spannt, der vom ersten bis zum letzten Stück reicht. Das ist es, was die Klavierabende dieses weltweit gefeierten Musikers so besonders macht. Dazu kommt noch eine faszinierende technische Gewandtheit. Das fing schon mit dem ersten Stück an. Unter dem Aspekt reiner Virtuosität - im Sinne von Anschlagskultur, Klanglichkeit und Seriosität - kann man Bachs Chaconne aus der Partita d-Moll für Violine solo in der teuflisch komplexen Bearbeitung für linke Hand von Johannes Brahms kaum besser spielen. Trifonov entfaltet eindringlich autonome Linien mit subtiler Anschlagsdynamik, so als suche er quasi den "reinen" Bach in diesem Feuerwerk schwärmerischer Bearbeitung.

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Kritik von Michael Pitz-Grewenig

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Daniil Trifonov: Klavierabend

Ort: Die Glocke (Grosser Saal),

Werke von: Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Sergej Rachmaninoff, Franz Schubert

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