> > > > > 13.03.2016
Samstag, 7. Dezember 2019

Vincenzo Bellini

Elisabeth Stöpplers Neuinszenierung der Oper

Normas Untergang

Das dichte, dunkle Haar ist zum seitlichen Zopf geflochten. Sie trägt ein schlichtes, blaues Kleid und einen kostbaren, golden schillernden Mantelumhang. Einsam und erhöht ausgestellt im neonumrahmten Schaukasten starrt sie während der Ouvertüre ins Publikum. Unerreichbar für alle. Aber in Bellinis 1831 in Mailand uraufgeführter Tragedia lirica ist Norma nicht nur die göttliche Autorität der Druidenpriesterinnen und gallischen Krieger, die ungeduldig darauf warten, endlich gegen ihre verhassten Unterdrücker, die Römer, kämpfen zu dürfen. Sie ist auch Mutter zweier Kinder einer eigentlich verbotenen Liebesbeziehung zwischen ihr und dem römischen Prokonsul Pollione. Die Tragödie beginnt, als die junge, von schrecklichen Gewissensbissen geplagte Priesterin Adalgisa von ihrem Gelübde entbunden werden will und Norma wie zufällig erfährt, dass auch Adalgisas Liebhaber Pollione heißt.

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Kritik von Ursula Decker-Bönniger

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Norma: Tragische Oper in zwei Aufzügen von Bellini

Ort: Musiktheater im Revier (MiR),

Werke von: Vincenzo Bellini

Mitwirkende: Neue Philharmonie Westfalen (Orchester)

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