> > > > > 23.06.2015
Montag, 21. Oktober 2019

'Herzog Blaubarts Burg' bei den Wiener Festwochen

Regiekonzept als Selbstzweck

Richard Wagners 'Tristan und Isolde' und Bela Bartoks einzige Oper 'Herzog Blaubarts Burg' haben eine Gemeinsamkeit: Beide Stück erhielten zunächst einmal das Prädikat "unspielbar". Bartok vollendete die Partitur seines Bühnenwerks im September 1911. Bis es die Musikwelt in Budapest erstmals erleben konnte, vergingen jedoch sieben Jahre. Das Libretto des in Budapest uraufgeführten Stücks stammt aus der Feder Béla Balázs. Sein Textbuch orientiert sich an dem 1910 verfassten Mysteriendrama "Herzog Blaubarts Burg" sowie an Maeterlincks symbolistischem Bühnenmärchen "Blaubart und Ariane". Allerdings verlegte Balász die Handlung nach Ungarn, indem er die alte Volksballade des ungarischen Blaubarts miteinbezieht. Die Grundstruktur der Handlung bleibt jedoch erhalten: Judith hat ihren Geliebten verlassen, um Blaubart auf seine dunkle Burg zu folgen. Dort bittet sie ihn so eindringlich, die sieben verschlossenen Türen zu öffnen, bis Blaubart ihrem Wunsch nachgibt. Bei der siebten und letzten Tür angekommen, erkennt sie, dass sich dahinter Blaubarts frühere Frauen befinden, denen sie nun folgen muss.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Bartók: Herzog Blaubarts Burg: Oper in einem Akt

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Béla Bartók, Robert Schumann

Mitwirkende: Kent Nagano (Dirigent), Gustav Mahler Jugendorchester (Orchester), Nora Gubisch (Solist Gesang), Elisabeth Leonskaja (Solist Instr.)

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