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Dienstag, 17. September 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Rameaus 'Zaïs' im Theater an der Wien

Konzertant lohnenswert

Jean-Philippe Rameaus vieraktige "pastorale héroïque" 'Zaïs' ist dem Plattensammler zuletzt wieder durch die brillante Aufnahme der Suite durch das L'Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg in Erinnerung gerufen worden. Eine Inszenierung des am 29. Februar 1748 an der Pariser Opéra uraufgeführten Werkes dürfte heute jedoch kaum ein Haus wagen: Zwar beginnt das Stück äußerst innovativ, indem in der Ouvertüre, wie zu Beginn von Haydns 'Schöpfung', die Entstehung der Elemente aus dem Chaos aufegriffen wird, doch dann steuert Librettist Louis de Cahusac die immer wieder von Tänzen unterbrochene Handlung in eine Richtung, die eine szenische Realisierung kaum vorstellbar macht. Bei der Titelfigur Zaïs handelt es sich um einen Luftgeist, der eine Liebesbeziehung zu der sterblichen Schäferin Zelidie unterhält, deren Treue er durch diverse Proben prüfen lässt. Zelidie besteht sie ohne Einschränkung, sodass sie am Ende vom Geisterkönig Oromazès ebenfalls die Unsterblichkeit verliehen bekommt, womit einer Heirat mit Zaïs nichts mehr im Weg steht.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Jean-Philippe Rameau: Zais: Pastorale héroïque in vier Akten

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Jean-Philippe Rameau

Mitwirkende: Choeur de Chambre de Namur (Chor), Les Talens Lyriques (Orchester), Amel Brahim-Djelloul (Solist Gesang), Sandrine Piau (Solist Gesang)

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