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Dienstag, 19. November 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Rameaus 'Platée' im Theater an der Wien

Ganz große Oper

Die Geschichte ist schnell erzählt: Platée, eine ausgesprochen hässliche, aber eitle Nymphe, die mit Fröschen in den Sümpfen lebt und dort auch hingehört, bildet sich ein, jeder Mann müsse sich umgehend in sie verlieben. Aufgrund ihrer Schwäche ist sie zugänglich für einen Plan, den Merkur und Kitheron aushecken, damit Jupiter getrost und ungestört weitere Liebesaffären eingehen kann: Um seine eifersüchtige Frau Juno ein für allemal zu beruhigen, täuscht Jupiter vor, eine Hochzeit mit Platée eingehen zu wollen. Platée durchschaut den Plan nicht und fühlt sich extrem geschmeichelt. In der gefakten Hochzeitsnacht lässt sich Jupiter mit der quakenden Fröschin von Juno ertappen, und diese sieht ein, wie grundlos ihre Eifersucht ist. Die arme, eitle, selbstbefangene Platée steht am Ende von allen ausgelacht als große Verliererin da.

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Kritik von Prof. Dr. Michael Bordt

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Rameau: Platée: Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Jean-Philippe Rameau

Mitwirkende: Arnold Schönberg Chor (Chor), Paul Agnew (Dirigent), Les Arts Florissants (Orchester), Cyril Auvity (Solist Gesang), Marc Mauillon (Solist Gesang), Marcel Beekman (Solist Gesang), Simone Kermes (Solist Gesang)

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