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Mittwoch, 14. November 2018

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Konzertante Händel-Oper in Wien

'Admeto' unter Alan Curtis

Georg Friedrich Händels zu seiner Zeit erfolgreichste Oper stand als eine konzertante Aufführung auf dem Programm des Theaters an der Wien: 'Admeto, Re di Tessagila'. Händel hatte die Oper ursprünglich für drei der größten Diven des damaligen Musiktheaters geschrieben, und entsprechend ist die Musik, denn natürlich konnte Händel es sich nicht leisten, einen der drei Superstars vor den Kopf zu stoßen und ihm oder ihr nicht sämtliche Arien quasi in die Kehle zu schreiben. Die Musik ist dramatisch, kontrastreich und virtuos. Die Titelrolle sang in der Premiere am 31. Januar 1727 der damalige Starkastrat Senesino, die Rolle seiner treuen Gattin Alceste war mit Faustina Bordoni besetzt und Francesca Cuzzoni sang die Partie der Antigona. Vielleicht war die Oper auch deswegen ein Publikumserfolg, weil Bordoni und Cuzzoni sich nicht nur in den Rollen der Alceste und Antigona als Rivalinnen um die Hand des Königs Admeto auf der Bühne gegenüberstanden, sondern sich auch privat und als Künstlerinnen auf der Bühne und in der damaligen Londoner Presse das lieferten, was man heute einen wahren Zickenkrieg nennt. Knapp 200 Jahre nach der Premiere fand in Deutschland die erste "moderne" Aufführung statt und 1977 wurde das Stück in historisch informierter Aufführungspraxis auf die Bühne gebracht. Im Orchestergraben spielte damals Il Complesso Barocco. Der Dirigent war Alan Curtis.

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Kritik von Prof. Dr. Michael Bordt

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Georg Friedrich Händel: Admeto: Konzertante Aufführung

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Georg Friedrich Händel

Mitwirkende: Alan Curtis (Dirigent), Il Complesso Barocco (Orchester), Caitlin Hulcup (Solist Gesang), Sonia Prina (Solist Gesang)

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