> > > > > 28.06.2014
Samstag, 25. Juni 2022

Licht und Schatten in der Münchner Neuinszenierung

'Tell' als Machtmetapher

Metallröhrenarkaden fahren nach unten, formieren sich zu antikem Forum, machtvoller Kathedrale, kleinem Haus, verwandeln sich in Wald und Wasser, schaffen anstelle von Tänzern Raumchoreographien und  immer neue Bühnenbildformate, in denen die  transzendente Euphorie der Gefühle genauso spürbar wird  die Bedrohlichkeit der Macht. Die Neuinszenierung von Rossinis 'Guillaume Tell' zu Beginn der Münchner Opernfestspiele verdient Beachtung, wenn auch noch nicht alles so ist, wie es sein könnte.

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Kritik von Michaela Schabel

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Guillaume Tell: Gioachino Rossini

Ort: Bayerische Staatsoper,

Werke von: Gioacchino Rossini

Mitwirkende: Chor der Bayerischen Staatsoper München (Chor), Dan Ettingers (Dirigent), Bayerisches Staatsorchester (Orchester), Michael Volle (Solist Gesang), Christoph Stephinger (Solist Gesang), Günther Groissböck (Solist Gesang), Kevin Conners (Solist Gesang), Christian Rieger (Solist Gesang), Marina Rebeka (Solist Gesang)


Presseschau mit ausgewählten Pressestimmen:

Tell als unsympathischer Fanatiker
Münchens neuer "Guillaume Tell"
(Bayerischer Rundfunk (BR), )

Bei diesem Regie-Star schaut Rossini in die Röhre
Separation in Strickwaren
(Die Welt, )

Zwischen Bürgermief und Gewalt
Die Münchner Opernfestspiele beginnen mit einer „Guillaume Tell“-Missdeutung
(neue musikzeitung, )

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Bisherige Kommentare:

  1. Schuss ging nach hinten los
    Gut gemeint ist genau das Gegenteil von gut. Herr Nunes hat es sehr gut gemeint. Aber das reicht nicht. Er mag unzweifelhaft seine Meriten auf dem Sprechtheater haben, auf der Opernbühne ist er kläglich gescheitert. Warum hat er sich nicht einmal auf einer kleineren Bühne ausprobiert? Ich habe nichts gegen Stahlröhren auf der Bühne, meinetwegen können es auch Dixieklos sein (so wie einst in Hamburg). Man muss mit seinem Bühnenbild aber auch etwas anfangen können, d. h. es bespielen, in die Geschichte mit einbeziehen. Was hätte man aus dieser Geschichte machen können!(Kampf gegen einen Tyrannen durch kleine "biedere" Leute, meinetwegen auch miefige, wenn man an die Kostüme denkt,etc.) Hier bei Nunes totale Fehlanzeige. Mit dem Chor konnte er überhaupt nicht umgehen, die standen rum, dass es zum Gähnen war. Herr Nunes sollte sich einmal die DVD der Götterdämmerung von Herrn Konwitschny inszeniert anschauen. So macht man Personen- und Chorregie. Die ganze Handlung war auf Rampentheater reduziert. Ich meine, das ist für eine Festspielaufführung in Mn einfach zu wenig. Auch ich schaute oft gähnend auf die Uhr und dachte an Wieland Wagner, der den Ausdruck "kostümiertes Konzert" geprägt hat. Ich habe viel Geld ausgegeben, eine selten gespielte Oper zu erleben, das war ein Schuss in den Ofen. Schade. Üben sollte man bei den Festspielen nicht.
    Nutzer_UKKCDJE, 07.07.2014, 18:42 Uhr

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