> > > > > 12.12.2013
Dienstag, 23. April 2019

Rattle dirigiert die Wiener Philharmoniker

Enttäuschend trotz großer Namen

Die Entstehungszeit des 'Lieds von der Erde' fiel für Gustav Mahler in eine Zeit voller privater Schicksalschläge: Seine ältere Tochter Maria Anna erlag im Alter von nur vier Jahren der Diphterie, als Folge einer anitisemitisch motivierten Pressekampagne gegen seine Person musste er als Direktor der Wiener Hofoper demissionieren, zudem wurde im selben Jahr eine schwere Herzkrankheit diagnostiziert, die vier Jahre später zum Tod des Komponisten führte. So verwundert es nicht, dass es Mahler bei dem Werk die Bezeichnung Neunte Symphonie vermied; er hatte Angst, dass diese wie bei seinen Vorbildern Beethoven und Bruckner seine letzte werden würde. (Bekanntlich ließ sich das Schicksal nicht überlisten, von seiner Zehnten gelang nur die weitgehende Vollendung des ersten Satzes.)

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Wiener Philharmoniker: Simon Rattle

Ort: Konzerthaus,

Werke von: Gustav Mahler, Leos Janácek

Mitwirkende: Sir Simon Rattle (Dirigent), Wiener Philharmoniker (Orchester), Simon Keenlyside (Solist Gesang), Michael Schade (Solist Gesang), Magdalena Kozená (Solist Gesang)

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