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Mittwoch, 20. Februar 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

'A Harlot's Progress' im Theater an der Wien

Erfolg dank Diana Damrau

Der englische Barockmaler William Hoghart ist bereits durch Igor Strawinskys 'The Rake's Progress' mit seinem gleichnamigen Bilderzyklus auch in der Musikgeschichte unsterblich geworden. Über sechs Jahrzehnte nach Strawinsky hat sich nun der britische Komponist Iain Bell wieder einem Stoff des 1764 verstorbenen Hoghart gewidmet, und auch das Sujet der sechs Kupferstiche "A Harlot's Progress" führt in die Abgründe der Halbwelt: Moll Hackabout hofft in London ein besseres Dasein zu finden, wobei sie gleich nach ihrer Ankunft in die Fänge der Kupplerin Needham gerät. Zunächst wird Moll von einem reichen Mann ausgehalten, was ihr vorübergehend ein Leben in Luxus ermöglicht. Dann aber verliebt sie sich in den Kriminellen James Dalton. Mit ihm sinkt Moll immer tiefer, wird zur billigen Hure und landet im Gefängnis. Da sie ein Kind erwartet, darf sie das Gefängnis wieder verlassen, aber es ist zu spät: Dalton ist inzwischen tot, und Moll geht in völliger Armut an der Syphilis zugrunde. Bei ihrer Leichenfeier treffen die Begleiter ihres Abstiegs wieder zusammen und resümieren – größtenteils zynisch – Molls Schicksal. Die alte Needham will sich Molls Tochter annehmen und sie ausbilden. Das Kind wird also ein ähnliches Schicksal wie seine Mutter erleiden. Eine Aussage, die man auch in Debussys 'Pelleas et Melisande' findet.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Iain Bell: A Harlot's Progress

Ort: Theater an der Wien,

Mitwirkende: Mathis Neidhardt (Bühnenbild), Arnold Schönberg Chor (Chor), Erwin Ortner (Chorleitung), Mikko Franck (Dirigent), Jens-Daniel Herzog (Inszenierung), Wiener Symphoniker (Orchester), Nicolas Testé (Solist Gesang), Nathan Gunn (Solist Gesang), Christopher Gillett (Solist Gesang), Marie McLaughlin (Solist Gesang), Diana Damrau (Solist Gesang)

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