> > > > > 26.09.2013
Freitag, 6. Dezember 2019

Die Wiener Philharmoniker unter Lorin Maazel

Enttäuschend energielos

In der Biographie Lorin Maazels nimmt Wien eine Sonderstellung ein. Nach Amtsantritt als Direktor der Wiener Staatsoper schlug ihm 1982 gleich zu Beginn eine Welle der Empörung entgegen, da er es wagte, das Repertoiresystem durch das mittlerweile selbstverständliche Blocksystem zu ersetzen. Für den Spielbetrieb bedeutet dies bekanntlich weniger Stücke pro Saison, dafür jedoch mehr Probenkapazität für die angesetzten Werke. Nach nur zwei Jahren schied der Maestro im Groll. Mittlerweile haben sich die Wogen wieder geglättet; im Juni ernannte man ihn zum Ehrenmitglied, vor kurzem erfolgte auch eine Enthüllung seiner Büste im Foyer des Hauses, an das er seit seiner vorzeitigen Demission jedoch nur für eine Aufführung von Mahlers Achter Symphonie zurückkehrte.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Wiener Philharmoniker: Lorin Maazel

Ort: Konzerthaus,

Werke von: Dimitri Schostakowitsch, Peter Tschaikowsky

Mitwirkende: Lorin Maazel (Dirigent), Wiener Philharmoniker (Orchester)

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