> > > > > 09.02.2013
Montag, 15. Oktober 2018

kammerorchesterbasel & Mario Venzago

Frei schwebende Rhythmen

Wie leicht Schuberts "himmlische Längen" in der "Großen" C-Dur-Sinfonie auf ein überschaubares Maß zusammenschrumpfen, gibt man sie bloß rasch genug und ohne wiederholte Expositionen in den Ecksätzen – das konnte man an diesem Abend im Freiburger Konzerthaus mit dem Kammerorchester Basel unter Mario Venzago erleben. Wirklich neu ist diese Erkenntnis freilich nicht. Haben sich in der jüngeren Vergangenheit doch bereits ein Herreweghe, Mackeras, Immerseel, Harnoncourt oder Dausgaard für eine schlankere, lineare Schubert-Deutung stark gemacht, die weniger den romantisch versunkenen, den Moment ins Ewige ausdehnenden Sänger hervorhebt als den sinfonischen Stürmer und Dränger Schubert. Die schweizerische Kombination Venzago und kammerorchesterbasel dürfte sich jedoch nun zumindest im Konzert mit an die Spitze dieser Reihe befördert haben, was die Faktoren Tempi, Schwerelosigkeit, Motorik und auch orchestrale Transparenz angeht.

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Kritik von Dr. Aron Sayed

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Konzerthaus-Zyklus Nr. 5: Kammerorchesterbasel, Sol Gabetta, Venzago

Ort: Konzerthaus,

Werke von: Franz Schubert, Dimitri Schostakowitsch, Othmar Schoeck

Mitwirkende: Mario Venzago (Dirigent), Kammerorchester Basel (Orchester), Sol Gabetta (Solist Instr.)


Presseschau mit ausgewählten Pressestimmen:

Himmlisch – höllisch
Himmlischer Schoeck, höllischer Schubert
(Badische Zeitung, )

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