> > > > > 16.12.2012
Dienstag, 23. April 2019

Das Budapest Festival Orchester zu Gast in Wien

Ballett und Oper konzertant

Richard Wagners 'Tristan und Isolde' und Bela Bartoks einzige Oper 'Herzog Blaubarts Burg' haben eines gemeinsam: Beide Werke erhielten zunächst einmal das Prädikat unspielbar. Bartok vollendete die Partitur im September 1911, auf die Uraufführung in Budapest musste er jedoch bis 1918 warten. Das Libretto zu 'Herzog Blaubart' stammt aus der Feder Béla Balázs, der 1907 die Uraufführung von Dukas 'Arianne et Barbe bleue' miterlebte. Balázs lehnt sein 1910 verfasstes Mysteriendrama 'Herzog Blaubarts Burg' an Maeterlincks symbolistisches Bühnenmärchen "Blaubart und Ariane" an, allerdings versetzte er die Handlung nach Ungarn, indem er die alte Volksballade des ungarischen Blaubarts miteinbezieht. Die Grundstruktur der Handlung bleibt jedoch erhalten: Judith hat ihren Geliebten verlassen, um Blaubart auf seine dunkle Burg zu folgen, wo sie ihn so eindringlich eindringlich bittet, die sieben verschlossenen Türen zu öffnen, bis Blaubart dies auch tut. Bei der siebten und letzten Tür angekommen, erkennt sie, dass sich dahinter Blaubarts frühere Frauen befinden, denen sie nun folgen muss.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Budapest Festival Orchestra: Bartók

Ort: Konzerthaus,

Werke von: Béla Bartók

Mitwirkende: Iván Fischer (Dirigent), Budapest Festival Orchestra (Orchester), Falk Struckmann (Solist Gesang)

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