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Sonntag, 25. September 2022

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Inszenierungsflopp im Theater an der Wien

Radamisto auf Freuds Couch

Das Theater an der Wien ist seit einigen Jahren ein Mekka für Freunde der Barockoper. Neben mehreren konzertanten Aufführungen gibt es in jeder Spielzeit mindestens eine szenische Neuproduktion. In dieser Saison wurde unter der musikalischen Leitung von René Jacobs Händels 'Radamisto' neu inszeniert. Im Zentrum der Oper stehen zwei Geschwister, Radamisto und Polinessa. Ihr Vater heißt Farasmane und ist Herrscher über Thrakien. Radamisto ist mit der tapferen und standhaften Zenobia verheiratet, Polinessa hat es deutlich schlechter getroffen: Ihr Gemahl ist Tiridate, ein Tyrann und Herrscher über Armenien, der sich überdies noch in Zenobia verliebt hat und einen Krieg gegen Thrakien, gegen Farasmane und Radamisto beginnt, um Zenobia zu erobern. Diese möchte aber lieber sterben als sich dem Usurpator hinzugeben. Nach vielen Irrungen und Wirrungen wird Tiridate am Ende der Oper geläutert, auch weil seine eigene Frau Polinessa aus ehelichem Pflichtgefühl einen Anschlag auf ihn verhindert, obwohl sie eigentlich alle Gründe hat, ihm den Tod an den Hals zu wünschen. Ihre Güte lässt ihn nicht unberührt, und so gibt es ein Happy End.

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Kritik von Prof. Dr. Michael Bordt



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Händel: Radamisto: Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Georg Friedrich Händel

Mitwirkende: René Jacobs (Dirigent), Vincent Boussard (Inszenierung), Freiburger Barockorchester (Orchester), Florian Boesch (Solist Gesang), Sophie Karthäuser (Solist Gesang), David Daniels (Solist Gesang), Patricia Bardon (Solist Gesang), Jeremy Ovenden (Solist Gesang)


Presseschau mit ausgewählten Pressestimmen:

Wenig Adrenalin und viel Spitzenhäubchen
Vincent Boussard lässt Händels "Radamisto" im Theater an der Wien ausstatten
(neue musikzeitung, )

Radamisto im Goldfischteich
Jubel für die musikalische Darbietung der Händel-Oper
(Die Presse, )

Oboensüß und traumdeutungsbitter
Radamisto in Wien
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, )

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