> > > > > 01.09.2012
Dienstag, 2. März 2021

Von innen

Kernenergie

Nicht Alfred Brendel oder Swjatoslaw Richter müssen als ‚Metaphysiker‘ gelten. Murray Perahia ist der eigentlich philosophische Kopf am Klavier, wenngleich er von professoralen Allüren so vollkommen frei ist, dass Teile des Publikums den tieferen Gehalt seines Musizierens verkennen. Perahia zielt stets in den Kern. Mit Heinrich Schenker‘scher ‚Reduktionsanalyse‘ legt er den ‚Ursatz‘ eines Musikstücks und dessen Ausarbeitung offen. Was Schenker tonalitätstheoretisch ausbuchstabiert, wird bei Perahia als leib-seelisches Ganzes erfahrbar. Anschlagskultur, Elastizität und Geläufigkeit verleihen seinem Spiel apollinischen Glanz, den mancher, der derbe Kost präferiert, mit Glätte und Harmoniesucht verwechselt.

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Kritik von Daniel Krause

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Salzburger Festspiele: Klavierabend Murray Perahia

Ort: Großes Festspielhaus,

Werke von: Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Robert Schumann

Mitwirkende: Murray Perahia (Solist Instr.)

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