> > > > > 07.10.2012
Mittwoch, 13. November 2019

'Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny' in Bremen

Totalität und Verweigerung

Kurt Weill und Bert Brecht konstruieren in ihrer Oper aus dem Jahre 1929 ein Sodom und Gomorrha des modernen Kapitalismus. Fressen, Saufen, Geld und Sex werden als die eigentlichen Inhalte menschlicher Existenz dargestellt, moralische Werte existieren nicht mehr. Bertolt Brecht hatte das Wort "Mahagony" geprägt als Metapher für "Spießers Utopia", diese absurde Melange von Anarchie und Alkohol, die sich damals zusammenbraute und deren Folgen wir noch heute spüren. Dieses Credo von Zockern, bei dem Mörder freigesprochen werden, aber Kein-Geld-Haben mit dem Tode bestraft wird, erscheint derzeit höchst aktuell.

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Kritik von Michael Pitz-Grewenig

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Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny: Oper Bremen

Ort: Bremer Theater,

Werke von: Kurt Weill

Mitwirkende: Katrin Wittig (Bühnenbild), Markus Poschner (Dirigent), Benedikt von Peter (Inszenierung), Bertolt Brecht (Libretto), Nadja Stefanoff (Solist Gesang)

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