> > > > > 12.07.2012
Montag, 27. September 2021

'Otello' am Royal Opera House Covent Garden

Beglückende Desdemona

Sieben Jahre musste Londons Publikum auf 'Otello' an der Royal Covent Garden Opera verzichten, bis nun Elijah Moshinsky seine ein Viertel Jahrhundert alte Produktion persönlich auffrischte und dabei bewies, dass zeitlos klassische Inszenierungen jeden szenischen Modeerscheinungen trotzen. Timothy O'Briens Bühnenbild schafft mit den monumentalen Säulen ein Grundkonzept, in das sich die jeweiligen Szenen geschickt integrieren lassen. Doch beschränkt sich die Produktion mit ihrer aufwendigen Ausstattung nicht auf optische Vordergründigkeit. Moshinskys Personenführung zeichnet die Charaktere detailliert nach und macht dabei die Manipulierbarkeit der Titelrolle glaubwürdig. Unterstützt wird dies durch die typgerechte Besetzung, der allerdings die undankbare Aufgabe zufällt, in einer Inszenierung aufzutreten, deren Premiere dank Carlos Kleiber am Dirigentenpult sowie Placido Domingos Otello und Katia Ricciarellis Desdemona zu einem musikalischen Großereignis wurde, das noch heute als Maßstab dient.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Verdi: Otello: Royal Opera House Covent Garden

Ort: Royal Opera Covent Garden,

Werke von: Giuseppe Verdi

Mitwirkende: Antonio Pappano (Dirigent), Orchester des Royal Opera House (Orchester), Anja Harteros (Solist Gesang), Lucio Gallo (Solist Gesang), Aleksandrs Antonenko (Solist Gesang)

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