> > > > > 01.04.2012
Dienstag, 17. September 2019

Dvořáks Requiem in Köln

Beachtliches Plädoyer

Es ist leider immer noch ein Wagnis, Dvořáks Requiem auf ein Konzertprogramm zu setzen. Zumal, wenn es so große Hallen wie die Kölner Philharmonie füllen soll. Umso mehr Anerkennung gebührt daher dem Philharmonischen Chor Köln, dass er sich darauf eingelassen und die ausgetretenen Repertoirepfade der Chormusik in der Vor-Osterzeit verlassen hat. Dass das Werk alles andere als ein nur um seiner selbst willen aufgeführtes Randstück abseits der großen Requiem-Vertonungen des 19. Jahrhunderts ist, wurde an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen. Das ist besonders erfreulich, da es sich bei den Ausführenden nicht um die erste Garde und bekannte Namen handelte, sondern um eine zweite, die aber in puncto Experimentierfreudigkeit und Begeisterung für die Sache der ersten oftmals überlegen und fern jeder Routine ist. In diesem Fall gilt das besonders für den Chor und die noch sehr jungen Solisten, deren Namen man sich merken sollte. Die Neue Philharmonie Westfalen wirkte dagegen bisweilen noch wie in der Endprobenphase, in der letzte Details bezüglich Konturenschärfe und Akzentuierungen noch zu klären gewesen wären.

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Kritik von Frederik Wittenberg



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Dvořák: Requiem: Köln

Ort: Philharmonie,

Werke von: Antonín Dvorák

Mitwirkende: Neue Philharmonie Westfalen (Orchester), Dominik Wortig (Solist Gesang)

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