> > > > > 31.03.2012
Freitag, 23. August 2019

Herbert Blomstedt dirigiert Brahms und Burckner

Romantik ohne Pathos

Mit Johannes Brahms und Anton Bruckner widmete sich die Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Herbert Blomstedt zwei Werken schon zu Lebzeiten zu Antipoden erklärter Komponisten: Johannes Brahms' 1871 vollendetes 'Schicksalslied', eine weltliche, in drei Teile gegliederte chorsinfonische Komposition nach einem Text von Friedrich Hölderlin, konnte sich rasch in den deutschen Konzertsälen durchsetzen. Das Werk schildert zunächst die Erhabenheit der Götterwelt, bevor es sich dem Schicksal der sterblichen Menschen zuwendet. Ganz im Sinne des antiken Schicksalsbegriffs stellt Hölderlin in seinem Gedicht Götter- und Menschenwelt als unvereinbar nebeneinander, Brahms deutet diesen resignativen Charakter jedoch musikalisch um, in dem er das Werk in C-Dur ausklingen lässt und so zu einem versöhnlichem Schluss findet.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Staatskapelle Dresden, Herbert Blomstedt: Brahms und Burckner

Ort: Sächsische Staatsoper Dresden (Semperoper),

Werke von: Johannes Brahms, Anton Bruckner

Mitwirkende: Herbert Blomstedt (Dirigent), Staatskapelle Dresden (Orchester)

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