> > > > > 18.03.2012
Donnerstag, 8. Dezember 2022

'Candide' an der Deutschen Oper Berlin

Simone Kermes als glamouröse Operettendiva

Man könnte fast annehmen, dass Berlin derzeit von einem grassierenden "Operettenfieber" heimgesucht worden sei. Wo man auch hinschaut in der deutschen Musiktheaterhauptstadt, überall begegnet einem neuerdings das angeblich tote Ex-Erfolgsgenre. Jüngst versuchte sich die Staatsoper mit französischem Repertoire und bot Chabriers 'Etoile' und Offenbachs 'Orpheus', die Neuköllner Oper aktualisierte soeben Offenbachs 'Pariser Leben' zu einem "Berliner Leben" und bekam dafür Beifall von jugendlichen Publikumsschichten, die Sofiensäle schicken im Off-Bereich diese Woche eine 'Fledermaus' ins Rennen (als "Theater Konstellation", was immer das heißen mag) und der neue Intendant der Komischen Oper, Barrie Kosky, gab unlängst bekannt, dass er an seinem Haus vor allem das "jüdische" Repertoire, das einst von den Nazis als "entartetet" gebrandmarkt worden war, wiederentdecken wolle, u. a. mit konzertanten Aufführungen. Und genau mit solch einer konzertanten Aufführung schickt nun die Deutsche Oper Berlin eine der international bekanntesten US-Operetten ins Rennen: Leonard Bernsteins 'Candide' (1956/73) in der Fassung für Erzähler und Ensemble, mit Zwischentexten von Loriot, Ehrenmitglied der DOB, wie das Programmheft erinnernd vermerkt.

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Kritik von Dr. Kevin Clarke

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Gastproduktion der DEAG in der Bismarckstraße: Donald Runnicles als Operettendirigent

Ort: Deutsche Oper,

Werke von: Leonard Bernstein

Mitwirkende: William Spaulding (Chorleitung), Donald Runnicles (Dirigent), Orchester der Deutschen Oper Berlin (Orchester), Simon Pauly (Solist Gesang), Burkhard Ulrich (Solist Gesang), Martina Welschenbach (Solist Gesang), Simone Kermes (Solist Gesang), Grace Bumbry (Solist Gesang)

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