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Sonntag, 15. September 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Antonio Vivaldis 'Il Giustino'

Barocker Langstreckenlauf

"Das neueste, was mir zu Ohren kam, war der mir noch ganz unbekannte sogenannte Lombardische Geschmack, welcher kurz vorher Vivaldi durch eine seiner Opern in Rom eingeführet, und die Einwohner dergestalt dadurch eingenommen hatte, dass sie fast nichts hören möchten, was diesem Geschmacke nicht ähnlich war." Der deutsche Flötist und Komponist Johann Joachim Quantz war 1724 bei einem Rom-Aufenthalt von Vivaldis 'Giustino' ebenso begeistert wie das italienische Publikum, das zu diesem Zeitpunkt auf der Bühne nur mehr Männerstimmen zu hören bekam, da ein päpstliches Dekret Primadonnen von der Bühnen kurzerhand verbannte. Den Kastraten, die nun die Frauenrollen übernahmen, konnte diese Entscheidung nur recht sein, waren sie doch nun gefragter denn je. Vivaldi ließ sich von diesen Vorgaben nicht abschrecken und brachte durch die Instrumentation, die für eine Arie sogar ein Hackbrett (!) vorsieht, originelle Farbtupfer in die Partitur.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Vivaldi: Il Giustino

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Antonio Vivaldi

Mitwirkende: Marina de Liso (Solist Gesang)

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