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Dienstag, 23. Juli 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

Glucks 'Telemaco' im Theater an der Wien

Bühnenbild als Selbstzweck

Als 1765 die Hochzeit des österreichischen Kaisers Joseph II. mit Maria Josepha von Bayern zelebriert wurde, unterhielt man die Gäste - ganz der höfischen Tradition entsprechend - mit eigens für die mehrere Tage andauernden Feierlichkeiten entstandenen Bühnenwerken. Den prestigeträchtigen Auftrag erhielt Christoph Willibald Gluck, doch von seinen drei Stücken, der azione teatrale 'Parnaso confuso', der Ballett-Pantomine 'Semiramide' und der Oper 'Telemaco' gefiel nur 'Parnaso confuso'. Was nun 'Telemaco' betrifft, der nach der Uraufführung gleich wieder für über zwei Jahrhunderte verschwand, stieß es den Aristokraten zunächst einmal sauer auf, dass es Gluck zeitlich nicht mehr schaffte, das obligate Schlussballett fertigzustellen. Aber auch die Handlung befremdete, zeigt sie doch vor allem die destruktiven Seiten der Liebe wie Eifersucht und Rache.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Gluck: Telemaco: Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Christoph Willibald Gluck

Mitwirkende: Herbert Schäfer (Bühnenbild), René Jacobs (Dirigent), Akademie für Alte Musik Berlin (Orchester), Thorsten Fischer (Regie), Rainer Trost (Solist Gesang), Alexandrina Pendatchanska (Solist Gesang), Valentina Farcas (Solist Gesang), David Lee (Solist Gesang)

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