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Freitag, 23. August 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

'Iolanta' und 'Francesca da Rimini'

Zwischen Gulag und Truman Show

Peter Iljitsch Tschaikowskys Bruders Modest hat mit seinem auf einem Drama des dänischen Schriftstellers Henrik Hertz beruhenden Libretto zu 'Iolanta' einen für die Opernbühne ungewöhnlich philosophischen Stoff verarbeitet: Im Südfrankreich des 15. Jahrhunderts lässt König Rene seine blinde Tochter Iolanta abgeschottet vom realen Leben in einem paradiesischen Garten aufwachsen, um ihr so zu verheimlichen, dass sie von Geburt an blind ist. Ein Arzt warnt den Monarchen, dass sie das Augenlicht nur erlangen werde können, wenn sie es selbst wolle, auch wenn damit die Gefahr verbunden ist, dass sie dadurch Ängste aus der vollständigen Erkenntnis der Welt überkommen. Von ihrer Blindheit erfährt Iolanta durch einen Zufall: Der Ritter Vaudémont bricht in ihre Abgeschiedenheit ein, verliebt sich in sie und klärt sie über die Bedeutung von Licht und Farbe auf. Iolanta weiß nun erstmals, was ihr durch ihre Blindheit versagt bleibt und möchte von ihrer Blindheit erlöst werden, was eine Heilung ermöglicht.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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'Iolanta' und 'Francesca da Rimini': Theater an der Wien

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Peter Tschaikowsky, Sergej Rachmaninoff

Mitwirkende: Arnold Schönberg Chor (Chor), Vassily Sinaisky (Dirigent), Radio Symphonieorchester Wien (Orchester), Dalibor Jenis (Solist Gesang), Saimir Pirgu (Solist Gesang)

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