> > > > > 28.10.2011
Montag, 25. Mai 2020

Brittens 'The turn of the screw'

Alp- und Angstträume

Der Verlust oder auch die erbarmungslose Zerstörung der Unschuld bilden den Kern der meisten Opern von Benjamin Britten. Seine Kammeroper 'The turn of the screw' aus dem Jahr 1954 ist aber weit mehr als das und weit mehr als die Darstellung obskurer Phantasien einer Gouvernante, der auf einem einsamen englischen Landsitz zwei scheinbar noch immer unter dem Einfluss ihrer inzwischen toten Vorgängerin Miss Jessel und des ebenfalls verstorbenen Dieners Quint stehende Kinder anvertraut werden. Dabei bleibt stets unklar, was Realität, was Fiktion ist. Es ist in der Tat nicht einfach, diese verwickelte Geschichte, in der auch unerfüllte sexuelle Sehnsüchte eine wichtige Rolle spielen, sinnvoll darzustellen und dabei gleichzeitig das Rätselhafte zu bewahren.

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Kritik von Michael Pitz-Grewenig

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Britten: The Turn of the Screw: Theater Bremen

Ort: Bremer Theater,

Werke von: Benjamin Britten

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