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Montag, 26. August 2019

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Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, Copyright: Paul Ott

Theater an der Wien: Blick auf den Eisernen Vorhang, © Paul Ott

'Serse' unter Jean-Christophe Spinosi

Grandiose Händeloper im Theater an der Wien

Ja, es gab sie doch! Es gab die eine kurze Szene in der dreieinhalbstündigen Aufführung von Georg Friedrich Händels Dramma per musica 'Serse' (Xerxes) im Theater an der Wien, die sowohl szenisch als auch musikalisch nicht restlos überzeugen konnte. Eine Szene, die einen etwas ratlos an die Aufführung eines Schultheaters erinnerte: Als der stolze General Ariodate (mit wackerem Bass: Anton Scharinger) sich vom Volk und den Soldaten feiern ließ, trat der Arnold Schönberg Chor an die Bühnenrampe und schmetterte laut, zu laut, und fahnenschwenkend ihrem General und dem König Xerxes zu. Selbst wenn man diese Szene als eine Kritik an der vorbehaltlosen Zustimmung zu einem Tyrannen verstehen möchte: In ihrer direkten und hemdsärmeligen Art passte sie einfach nicht in die sonst ausgesprochen feinsinnige Inszenierung und die intelligente musikalische Gestaltung der Oper. Alles andere an dem Abend, man muss es wirklich so sagen, war einfach ausgezeichnet.

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Kritik von Prof. Dr. Michael Bordt

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Händel: Serse: Theater an der Wien am 24. Oktober 2011

Ort: Theater an der Wien,

Werke von: Georg Friedrich Händel

Mitwirkende: Arnold Schönberg Chor (Chor), Jean-Christophe Spinosi (Dirigent), Ensemble Matheus (Orchester), Danielle de Niese (Solist Gesang), Bejun Mehta (Solist Gesang), Malena Ernman (Solist Gesang)

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