> > > > > 13.07.2011
Sonntag, 27. September 2020

Massenets 'Cendrillon' an der Covent Garden Opera

Ungetrüber Opernzauber

Gioacchino Rossinis 'La Cenerentola' ist auf den heutigen Opernbühnen so dominant, dass sich die anderen Opernversionen des Aschenputtel-Stoffs nicht (mehr) behaupten können: Gut, Jean Louis Laruettes Einakter mit dem Titel "Cendrillon" aus dem Jahr 1759 hat schon zu Lebzeiten des Komponisten niemanden interessiert, aber Daniel Steibelts 1810 in Sankt Petersburg uraufgeführte Oper erfreute sich vor allem auf russischen Bühnen einer vorübergehenden Wertschätzung. Noch erfolgreicher wurde die 'Cendrillon' Nicolò Isouards (1775-1818), die in ganz Europa auf den Spielplänen auftauchte, bis ihr von der erwähnten 'Cenerentola' Rossinis das Leben schwer gemacht wurde. Jules Massenets gleichnamige, 1899 aus der Taufe gehobene Märchenoper behauptet sich auch heute noch durchaus respektabel. In der eben ausgelaufenen Spielzeit konnte man sie außer in Londen auch am Ort ihrer Uraufführung, der Pariser Opera comique, erleben.

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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Massenet: Cendrillon: Covent Garden Opera London

Ort: Royal Opera Covent Garden,

Werke von: Jules Massenet

Mitwirkende: Bertrand de Billy (Dirigent), Joyce DiDonato (Solist Gesang), Alice Coote (Solist Gesang), Ewa Podles (Solist Gesang), Jean-Phillippe Lafont (Solist Gesang)

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