> > > > > 12.06.2011
Sonntag, 15. September 2019

Spinosi bei den Salzburger Pfingstfestspielen

Energetisches zu Pfingsten

Unter dem Titel "Concerti grossi" spielte das Ensemble Matheus unter seinem Leiter Jean-Christophe Spinosi im großen Saal des Mozarteums im Rahmen der Salzburger Pfingstfestspiele 2011. Die ausgewählten Concerti der gut neunzigminütigen Matinee am Pfingstsonntag waren den meisten Besuchern sicherlich unbekannt. Wer kennt schon Nicola Fiorenzas viersätziges und virtuoses Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo in F-Dur, in dessen erstem Satz außerordentlich schnelle Orchesterpassagen sich mit getragenen, weit ausholenden Melodien des Cellos abwechseln? Oder wer kennt Nicola Porporas ebenso virtuos-kraftvolles wie elegischen Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo in G-Dur? Auch Johann Adolph Hasses Konzert für Flöte, Streicher und Basso continuo C-Dur dürften nur Experten kennen, auch wenn es im zweiten Satz ('Andante') einige dissonant-expressive und im letzten Satz ('Allegro') rhythmisch interessante und vertrackte Passagen enthält. Wie dem auch sei: Wären die Konzerte nicht von überragenden Solisten gespielt (Alexis Kossenko als Flötist und vor allem Jérôme Pernoo hingebungsvoll und virtuos am Violoncello) und unglaublich sensibel und mit Freude am Detail vom Ensemble Matheus begleitet worden, wäre diese "barocke U-Musik" eine Aufführung nicht Wert.

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Kritik von Prof. Dr. Michael Bordt

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Ensemble Matheus: Pfingstfestspiele Salzburg

Ort: Mozarteum: Großer Saal,

Werke von: Nicola Porpora, Johann Adolf Hasse, Antonio Vivaldi

Mitwirkende: Jean-Christophe Spinosi (Dirigent), Ensemble Matheus (Orchester)

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