> > > > > 12.03.2011
Dienstag, 25. Februar 2020

'Katja Kabanova' im Palais Garnier

Tragödie im Plattenbau

Leos Janáceks 'Katja Kabanova' hat einen nicht zu unterschätzenden autobiographischen Aspekt: Als der Komponist sein Ende 1921 in Brünn uraufgeführtes Stück zu Papier brachte, unterhielt er eine Liebesbeziehung zu der um 38 Jahre jüngeren und verheirateten Kamila Stösslowa, an die er 1922 schrieb, dass sich ihr Bild während des Kompositionsprozesses immer mit dem der Opernfigur überlagerte. Die Basis für das dreiaktige Werk bildet Alexander Nikolajewitsch Ostrowskis Schauspiel "Das Gewitter", das der Komponist selbst zu dem Textbuch umarbeitete. Die Handlung spielt in einem russischen Dorf an der Wolga, in dem Katja als Ehefrau des von seiner Mutter Kabanicha tyrannisierten Tichon ihr Dasein fristet. Ihre wahre Liebe ist Boris, der seinerseits von seinem Onkel tyrannisiert wird, da ihm seine Großmutter die Erbschaft nur unter der Bedingung vermachte, dass er bis zu seiner Volljährigkeit seinem Onkel gegenüber unbedingten Gehorsam zeige. Als Tichon durch eine Geschäftsreise vorübergehend von seiner Frau getrennt ist, finden Katja und Boris zueinander. Allerdings kann diese ihre Schuldgefühle nicht bewältigen und gesteht nach der Rückkehr ihres Mannes während eines Unwetters Kabanicha den vollzogenen Ehebruch und stürzt sich daraufhin in die Wolga. 

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Kritik von Dr. Rainhard Wiesinger

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