> > > > > 23.11.2010
Mittwoch, 19. Februar 2020

Schumanns Geburtstagskonzert in Rom

Elissa Virsaladze spielt Schumann

Im diesjährigen Geburtstagsreigen reichen sich Robert Schumann und Gustav Mahler die Hände. Die Ouvertüre des 1810 in Zwickau geborenen Schumann steht – so meinen Kritiker – in der Tradition Webers, Beethovens und Schuberts, deren Tonschöpfungen er zur Mitte des 19. Jahrhunderts aber nicht zum glanzvollen Abschluss führte, sondern das erworbene Material angeblich lediglich verwaltete. Daher trat für Gustav Mahler, der 1860, also vier Jahre nach Schumanns Tod (1856) geboren wurde und dessen 150. Geburtstag wir dieses Jahr feiern, Schumann als Inspirationsquelle gegenüber Berlioz, Liszt und Wagner in den Hintergrund. Haben also Schumanns Orchesterwerke aus heutiger Sicht nicht Teil an der musikalischen Moderne, besaßen nur seine wunderbar intensiven Lieder, Klavierstücke und Kammerkonzerte genug Esprit, um unabdingbares Glied in der Genese der Musikgeschichte zu werden? Sperren wir also die Ohren weit auf und folgen den drei Gängen, die uns Maestro Antonio Pappano und sein römisches Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia an diesem lauen Novemberabend serviert. Als Aperitiv stand Schumanns Ouvertüre seines Dramatischen Gedichtes 'Manfred' auf der Karte, als Primo folgte das Klavierkonzert a-Moll op. 54 und als Secondo die Vierte Sinfonie op. 120.

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Kritik von Dr. Benjamin Rux



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Robert Schumann: 'Manfred', Klavierkonzert a-Moll, Vierte Sinfonie

Ort: Auditorium Parco della Musica,

Werke von: Robert Schumann

Mitwirkende: Antonio Pappano (Dirigent), Elisso Virsaladze (Solist Instr.)

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